Preisverfall: Warum sinkt der Ölpreis?

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Öl weist seit mehreren Monaten einen starken Trend nach unten auf, egal, ob es sich dabei um Öl der Sorte Brent oder der Sorte WTI handelt. Ein solches Preistief hat man seit mehr als 6 Jahren nicht mehr erlebt. Wie kam es zu diesem Preisverfall? Was sind die Gründe dafür? Die Antwort auf diese Fragen erhalten Sie in unseren folgenden Erläuterungen zum Preisrückgang des schwarzen Goldes. Außerdem geben wir Ihnen auch unsere Vorhersagen sowie einige Tipps, wie Sie von dieser Situation profitieren können.

 

Die Gründe für den Rückgang des Ölpreises

Seit Mai 2014 ist der Ölkurs um nahezu 60 % eingebrochen, wobei sich der Preisrückgang seit Anfang Dezember 2015 noch beschleunigt hat, nachdem die OPEC angekündigt hatte, ihre Produktionsmenge trotz des weltweiten Überangebots nicht zu reduzieren.

Die große Zunahme des Angebots resultiert im Wesentlichen aus der zusätzlichen Produktionsmenge des Irans. Seitdem die westlichen Sanktionen aufgrund eines Abkommens zwischen Teheran und den bedeutenden Weltmächten im Juli 2015 aufgehoben wurden, kann dieses Förderland sein Öl ebenfalls auf dem internationalen Markt anbieten. Der Preisverfall hat Anfang 2016 beim Ölpreis zu einem Rekordtief geführt.

Obwohl eine Überproduktion logischerweise zu einem Preisrückgang führt, wollte die OPEC ihre Förderquoten weder senken noch neu festlegen. Am Rande sei bemerkt, dass die OPEC ihre auf 30 Millionen Barrel pro Tag festgelegte Quote sowieso übersteigt, da sich die Produktion zurzeit auf rund 32 Millionen Barrel beläuft. Einige Marktspezialisten gehen davon aus, dass diese Vorgehensweise der OPEC bewusst zu einem Preisrückgang führen soll, um gegenüber dem amerikanischen Schiefergas und dem amerikanischen Erdöl konkurrenzfähig zu sein, denn bekanntlicherweise arbeiten die Bohrtürme in den Vereinigten Staaten erst ab einem bestimmten Preis pro Barrel rentabel.

 

Wie wird sich der Ölpreis voraussichtlich entwickeln?

Wie so viele andere Anleger fragen Sie sich vielleicht auch, ob dieser Preisrückgang 2016 anhalten wird. Nach Vorsagen von Analysten ist es sehr wahrscheinlich, dass das schwarze Gold durch den Druck der OPEC die 35-Dollar-Marke unterschreiten wird. Wenn Sie von diesem angekündigten Rückgang profitieren und mit dem Trend schwimmen möchten, dann zeichnen Sie Verkaufspositionen entweder mit CFDs.

Allerdings wird der Rohölkurs nicht unendlich tief sinken. Aus diesem Grund nutzen bestimmte Investoren die derzeitige Situation und zeichnen langfristige Positionen zu einem niedrigen Preis, um den nächsten Preisanstieg abzuwarten. Wenn Sie diese Strategie ins Auge fassen, achten Sie darauf, dass Sie Ihre Stop-Orders richtig setzen und Ihre Positionen mit kurzfristigen Verkaufspositionen absichern. 

Online auf den Preisrückgang von Öl setzen

Nachdem Sie nun die Gründe für den Preisverfall von Öl kennen, könnten Sie sich dies zunutze machen und ein Tradingkonto bei einem der besten Broker auf dem Markt eröffnen. Damit können Sie schnelle Erträge generieren.