Wie kauft man Öl mit CFDs?

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Seit nunmehr einigen Jahren interessieren sich Privatanleger intensiv für den Ölmarkt. Man stellt fest, dass sich die Kurse für diesen Energierohstoff, trotz einer zeitweise starken Fluktuation, generell nach oben entwickeln. Aber inwiefern ist es interessant, auf das schwarze Gold zu spekulieren, und vor allem, wie findet man den besten Zeitpunkt, um Öl zu kaufen? Dies erfahren Sie hier im Detail durch unsere Ratschläge und Tipps.

 

Warum kauft man Öl mit CFDs?

Die Investition in den Ölmarkt bietet einige Vorteile, sowohl für langfristige Investoren, die Barrels über Anlageprodukte von Banken, wie OGAW, kaufen, als auch vor allem für kurzfristige Spekulanten, die Transaktionen mittels CFDs realisieren, die von Onlinebrokern angeboten werden. Auch Aktien von Unternehmen großer Mineralölkonzerne können sich für Investoren als rentabel erweisen.

Hierbei stellt man fest, dass sich der Ölkurs seit einiger Zeit nach oben entwickelt. Dies ist größtenteils auf die höhere asiatische Nachfrage, jedoch auch auf zahlreiche Spannungen in den Förderländern zurückzuführen, welche regelmäßig die Versorgung der westlichen Welt gefährden. 

Öl ist zu einer sehr gefragten Anlage geworden, da nach Ansicht der Experten das Angebot die wachsende Nachfrage nicht unbegrenzt befriedigen kann. Sein Preis kann daher nur steigen. Öl bietet aber auch den Vorteil, dass sich der Kurs sehr volatil verhält, sodass Onlinetrader die Möglichkeit haben, mit CFDs auf Mikrobewegungen der Kurse nach oben oder unten zu spekulieren.

 

Wie kauft man Öl konkret mit CFDs:

Für den Kauf von Öl mit CFDs gibt es mehrere Möglichkeiten, zum Beispiel das Trading von Futures oder Terminkontrakten, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt die beliebteste Anlageform darstellen. Hierbei handelt es sich um Angebote von Onlinebrokern. Sie sind jedoch für Anfänger kompliziert und enthalten einige Risiken. 

Trader nutzen idealerweise Derivate, d. h. CFDs oder Optionsscheine, die von diesen Brokern angeboten werden.

Dank dieser verschiedenen Möglichkeiten können Sie virtuell auf den Märkten Öl kaufen und verkaufen, ohne es physisch besitzen zu müssen. 

Wie Sie feststellen, gibt es verschiedene Arten, Öl zu kaufen, aber die einfachste und rentabelste sind der Kauf von Aktien oder die Onlinespekulation mit Derivaten.

 

Wie spekuliert man effizient im Internet auf Öl mit CFDs:

Zunächst müssen Sie wissen, dass Sie mit Derivaten, wie CFDs, sowohl auf die Kursentwicklung nach oben als auch nach unten spekulieren können. Sie müssen daher in der Lage sein, die Richtung des Trends der Bewegungen vorherzusagen. Damit Ihnen dies gelingt, müssen Sie die Faktoren kennen, die den Ölkurs direkt beeinflussen. Dies sind die Wichtigsten:

  • Die Relation zum Dollar: Wie alle anderen Rohstoffe wird auch der Ölkurs in US-Dollar notiert. Wenn daher der Wert des Dollars steigt, wird das Barrel für ausländische Investoren teurer. Man beobachtet in diesem Fall ein Sinken des Ölpreises und umgekehrt einen Preisanstieg, wenn der Dollar nachgibt.
  • Die amerikanischen Ölvorräte: Da die Vereinigten Staaten das Land mit dem höchsten Ölverbrauch auf der Welt sind, ist die Höhe der Vorräte, die jede Woche veröffentlicht wird, ein wichtiger Indikator. Wenn die tatsächlichen Vorräte höher als die Vorhersagen sind, folgt oft ein Sinken der Preise und umgekehrt.
  • Die Konflikte in den Förderländern: Schließlich empfiehlt es sich, die Nachrichten über die Förderländer zu verfolgen, die sich oft im Krieg befinden und deren Konflikte aufgrund der Furcht vor Engpässen oder Einstellung der Lieferung zu einer Preisexplosion führen können.

 

Wie kauft man Öl mit CFDs?

Da sich der Ölmarkt sehr volatil verhält, ist er für Privatanleger besonders interessant. In den Industrieländern betrachtet man den Ölmarkt richtiggehend als Indikator für die Wirtschaftslage. Die ausgeprägten Schwankungen des Ölpreises hängennicht nur von den Veränderungen in Sachen Angebot und Nachfrage ab, sondernsie werden auch von anderen Faktoren beeinflusst, die einfach zu erkennen und zu antizipieren sind. Dazu gehören zum Beispiel geopolitische Konflikte in Förderländern in Afrika und im Mittleren Osten. Daher erweist sich die Investition in Öl als weniger riskant im Vergleich zu anderen Arten von Vermögenswerten, die schwieriger zu erfassen sind. Schlussendlich ist und bleibt Öl der am meisten eingesetzte Energieträger der Welt.

Der Ölpreis kann im Übrigen bereits im Tagesverlauf starke Schwankungen aufweisen, was den Vermögenswert für das Trading mit Finanzinstrumenten für das Day-Trading (beispielsweise CFDs) besonders interessant macht. In der Regel bieten alle seriösen Broker auf dem Markt CFDs (Contracts for Difference, Differenzkontrakte) auf das Brent-Barrel oder das Barrel WTI an.

Um Öl mit CFDs kaufen zu können, müssen Sie sich also nur auf einer Tradingplattform, die diesen Vermögenswert anbietet, registrieren und eine Ersteinzahlung leisten. Dann haben Sie die Möglichkeit, eine Kauf- oder Verkaufsposition auf den Preis des amerikanischen oder europäischen Öls zu zeichnen. Auf diese Weise können Sie sowohl von steigenden als auch sinkenden Kursen des schwarzen Goldes profitieren.

CFDs können mit Stop- oder Limit-Orders versehen werden, was eine bessere Überwachungen der Positionen über kurze Zeiträume ermöglicht. Gleichzeitig kann man von interessanten Kursbewegungen profitieren und mögliche Verluste begrenzen.

Die meisten Broker bringen bei Öl Spreads zu Anwendung, die zwischen 3 und 6 Pips liegen. Wenn Sie ein in Euro geführtes Konto besitzen, müssen Sie bei Ihren Investitionen allerdings auch die Wechselkurse berücksichtigen. Rohöl notiert nämlich – ebenso wie alle anderen Rohstoffe – an der Börse in Dollar.

Um die Höhe Ihrer Investition zu steigern, haben Sie die Möglichkeit, eine Hebelwirkung zu nutzen. Allerdings sollten Sie dies nur mit größter Zurückhaltung tun, denn mit diesem Instrument vergrößern Sie nicht nur Ihre Gewinne, sondern auch Ihre Verluste. Auch in diesem Fall sind Stop-Orders angebracht, um den Verlust des Kapitals zu limitieren, sollte sich der Ölpreis nicht in die vorhergesehene Richtung bewegen.

Alle guten Plattformen für das Trading mit CFDs bieten ein umfangreiches Angebot an Analysetools und Hilfsmitteln für die Entscheidungsfindung, die Sie alle uneingeschränkt nützen sollten. Dazu zählen beispielsweise personalisierbare Charts, Newsfeeds sowie der Wirtschaftskalender.

 

Welches sind der richtige Zeitpunkt und die richtige Strategie, um CFD Öl zu kaufen?

Bevor man damit beginnt, CFD Öl online zu kaufen, sollte man sich selbstverständlich einige Kenntnisse über den Markt und diesen spezifischen Vermögenswert aneignen. Mithilfe dieser Informationen ist es einfacher, den richtigen Zeitpunkt für den Kauf von Öl zu bestimmen:

Erstens sollten Sie berücksichtigen, dass der Ölkurs eng mit aktuellen geopolitischen Ereignissen verknüpft ist. Daher können Sie sich auf solche Ereignisse stützen, um den geeigneten Zeitpunkt für das Zeichnen einer Position zu bestimmen. Im Gegensatz zu anderen Arten von Vermögenswerten wird Öl nicht nur durch technische Indikatoren und strategische Entscheidungen der Investoren beeinflusst, sondern vor allem durch wichtige politische Maßnahmen. Eine ausschlaggebende Rolle für die Entwicklung der Kurse spielt dabei die OPEC, die Organisation Erdöl exportierender Länder. Die Beschlüsse dieser Organisation haben in den meisten Fällen in kürzester Zeit einen positiven oder negativen Effekt auf den Preis des schwarzen Goldes.

Selbstverständlich müssen Sie trotzdem das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage berücksichtigen, bevor Sie damit beginnen, Öl zu kaufen. Im Fall, dass die Produktion geringer als die Nachfrage ist, kommt es unweigerlich zu einer Erhöhung des Ölpreises; umgekehrt sinkt der Ölpreis, wenn die Nachfrage gering, die Produktion jedoch hoch ist. Für die Einschätzung des Ölangebots können Sie sich auf die von der OPEC herausgegebenen Quoten stützen sowie auf aktuelle Angaben über die Entdeckung neuer Vorkommen oder die Entwicklung bei Schieferöl. Was die Nachfrage angeht, so ist diese eng mit dem Wirtschaftswachstum in den Industrieländern verknüpft, da diese in guten Zeiten einen hohen Ölverbrauch haben. Auch die amerikanischen Ölvorräte sind ein Faktor, den man nicht vernachlässigen darf.

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass Sie sich für die Bestimmung des besten Zeitpunktes für den Kauf von Öl zunächst über Ihre Investitionsabsichten klarwerden müssen. Wenn Sie kurzfristige Investitionen ins Auge fassen, stützen Sie sich eher auf die Daten aus der technischen Analyse, während Sie für langfristige Investitionen eher die geopolitischen Ereignisse berücksichtigen. Dabei bieten sich verlässliche technische Indikatoren wie der MACD oder gleitende Durchschnitte an.

Öl mit CFDs kaufen und verkaufen

Diese Plattformen funktionieren einfach und die Ergonomie wurde speziell auf die Investition in die Kursentwicklung von Öl abgestimmt. Eine wertvolle Hilfe sind hierbei die verschiedenen Indikatoren aus den Charts sowie andere Handelssignale, welche die Broker auf den Plattformen anbieten.